Die langen Nächte sind zurück – mit Mogel-3D-Audio

Mit Audio experimentiere ich seit Jahrzehnten. Das ist meine Leidenschaft, da habe ich Bock drauf, und dafür habe ich viele Nächte zum Tag gemacht. Drei Stunden an einer Bassdrum schrauben, um sie dann in die Tonne zu werfen. Danach aus Frust einen Synth quälen, mit Melodien spielen – und schwupp, war ein schöner Song da, den ich in den folgenden Wochen oder Monaten fertig gemacht habe.

Irgendwann hat das Tagesgeschäft das musikalische Schrauben mehr und mehr verdrängt. Die besten Song-Ideen oder Teile davon sind in die Musik für Hamburg@work geflossen. Das Tagesgeschäft hat richtig Spaß gemacht und tut es immer noch – und vor allem konnte und kann ich davon leben.

Jetzt sind die langen Nächte wieder da. Mit einem Unterschied: Die Projekte heißen heute 3D-Sounddesign und die passenden Videos dazu. Und statt Wochen oder Monaten Feinschliff sind es heute vielleicht noch ein, zwei Tage, dann ist das Projekt fertig. Ach ja, noch ein Unterschied: Meine Kinder jagen mich um 7 Uhr vom Sofa (sonntags um 6:21 Uhr), während der Laptop noch die letzten Frames unter Volldampf rendert.

So ist auch dieses Video entstanden. Der Ton ist noch Mogel-3D-Audio: Stereo-Files, recht kompakt in einen Raum in Spat Revolution gesetzt. Aber das ist das erste Video, und da kommt noch mehr. Meine GPU hat gerade wieder mächtig Spaß.

Der Song ist übrigens eine alte Idee von mir. Er hat es nie irgendwohin geschafft – bis jetzt, in dieses Video.

Der Ton ist binaural – am besten mit Kopfhörern hören.

Die Animation habe ich mit HyperFrames und Claude Code erstellt. Der Song ist komplett von mir, ohne KI; die Geräusche stammen aus einer klassischen Sound-Library.

Text: auf Grundlage meiner Notizen gemeinsam mit Claude formuliert.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner